Liebe Pfarrgemeinde,

die Diözesansynode ist abgeschlossen, die erste Seelsorgeeinheit in unserem Dekanat ist errichtet. Nun gilt es, in vielen kleinen Schritten Programme umzusetzen und sie mit Leben zu füllen für unsere Pfarrgemeinden und die Ortskirche.

Begleitend ist das Gebet von uns allen von großer Bedeutung wie die Bereitschaft, den eigenen Platz im Glaubensleben der Familie, der Pfarrgemeinde zu finden. Am 23. Oktober sind Pfarrgemeinderatswahlen, der Bischof schreibt u. a. dazu: „Ich ermutige alle Getauften, sich bereit zu erklären in der Weise, die ihnen möglich ist, in der Pfarrei mitzuwirken und vor allem für die Wahl des PGR  zur Verfügung zu stehen. Das kann ein sichtbares Zeichen für die Lebendigkeit der Pfarrgemeinde sein!“

Dekan Albert Pixner
 

PGR-Wahlen 

  
Die Pfarrgemeinde lebt aus dem Glauben, dass Gott ein Gott der Beziehung ist, der sich den Menschen zuwendet und immer neu auf sie zugeht.
Die Pfarrgemeinde macht die Begegnung mit Christus zur Mitte ihres Handelns. Aus dieser Begegnung schöpft sie ihr Leben und ihre Strahlkraft.
Die Pfarrgemeinde lebt von gottesdienstlichen Feiern, trägt die Frohe Botschaft weiter und macht durch den Einsatz für Kranke und Notleidende die Nähe Gottes spürbar.
 

Die Wahl erfolgt schriftlich und geheim mittels Stimmzettel

Wahlberechtigt sind, laut geltendem Statut, alle getauften Mitglieder der Pfarrgemeinde, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben und nicht aus der Kirche ausgetreten sind.
Wählbar ist jedes getaufte Mitglied der Pfarrgemeinde, das bis zum Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat, nicht aus der Kirche ausgetreten ist, ordnungsgemäß zur Wahl vorgeschlagen wurde und der Kandidatur zugestimmt hat.
Warum wählen? Wählen heißt mitgestalten, Einfluss nehmen, Interesse zeigen. Wählen ermöglicht Aufgaben und Lasten auf mehrere Schultern zu verteilen. Wählen meint: Vertrauen schenken. Die Gewählten können mit der Unterstützung und Mithilfe der Pfarrangehörigen rechnen.
 

Mitglieder des Pfarrgemeinderates

  • tragen das Leben der Pfarrgemeinde aktiv mit
  • sind kreativ und einsatzfreudig
  • sind gesprächsbereit und kompromissfähig
  • haben einen Sinn für das vor Ort Mögliche und Machbare
  • möchten persönlich im Glauben wachsen und reifen 


Mitglieder des Pfarrgemeinderates sind bereit

  • sich in ihrer Lebensweise, ihrem Denken und Handeln, in ihren Beratungen und Entscheidungen an der Botschaft Jesu auszurichten
  • ihre Fähigkeiten und Talente und einen Teil ihrer Zeit der Pfarrgemeinde zur Verfügung zu stellen
  • neue Wege zu beschreiten und Gutbewährtes zu erhalten 


Aufgaben des PGR und des Pfarreienrates sind

  • seelsorgliche Initiativen anregen
  • pastorale Schwerpunkte entwickeln: in Verkündigung, Liturgie und Caritas
  • Auftrag und Sendung der Kirche verwirklichen möglichst viele Menschen am kirchlichen Leben einbinden
  • Zusammenarbeit mit den kirchlichen und weltlichen Vereinen und Verbänden suchen
  • Zusammenarbeit mit den Pfarreien bzw. der Seelsorgeeinheit ausbauen und die Neuordnung der Seelsorge in und zwischen den Pfarreien mittragen
  • Aus- und Weiterbildung von pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fördern
  • Zu gesellschaftspolitischen Fragen, vor allem, wenn sie die Würde der Menschen betreffen, Stellung beziehen