„Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe“
Diese Worte aus dem Lukasevangelium (Lk 1,78) singt und betet die Kirche Tag für
Tag am Morgen. Dabei erinnert sie an die weihnachtliche Botschaft von der
Menschwerdung des Gottsohnes. Ist sie nicht auch passend für das angebrochene
Heilige Jahr der Barmherzigkeit?
Jesus ist das sichtbare Antlitz des unsichtbaren Vaters und offenbart uns den Gott, der
seine Allmacht vor allem in der Vergebung und in der Barmherzigkeit zeigt, schreibt
Papst Franziskus. Sollte geschenkte Barmherzigkeit sich nicht abfärben auf unser
Verhalten? Denn sie ist nichts anderes als unverdiente Liebe.
Weihnachten brauchen wir, weil wir Liebe brauchen, weil wir ohne Liebe und
Barmherzigkeit aufhören Mensch zu sein.
In diesem Sinne wünsche ich allen gnadenreiche, frohe Weihnachten und ein gutes,
gesegnetes neues Jahr.

Dekan Albert Pixner